Das Flachdach – Moderne Dachform mit vielen Möglichkeiten

Wenn Sie ein Eigenheim bauen, wollen Sie ein Haus, das zu Ihnen passt. Wir helfen Ihnen dabei. Unsere Produkte entwickeln wir ausgehend von den Bedürfnissen unserer Kunden ständig weiter. Für sichere Dächer, die innovative Lösungen für neue Anforderungen bieten.

Dazu bieten wir Ihnen einen umfassenden Service rund um das Dach. Lernen Sie auf dieser Seite alles Wichtige rund um den Neubau eines Flachdaches kennen. Oder suchen Sie direkt Fachleute in Ihrer Gegend, die Ihnen bei der Planung helfen.

Das macht ein Flachdach besonders

Flachdächer sind mehr als ein guter Schutz gegen Wind und Wetter: Wegen ihres modernen Aussehens sind Flachdachhäuser beliebt. Und sie sind praktisch. Bei einem Flachdach können Sie nämlich:
 

  • das oberste Geschoss voll nutzen,
  • bei späterem Bedarf eine weitere Etage aufstocken,
  • die Dachfläche nutzen – zum Beispiel als Dachterrasse oder für Solaranlagen
  • und die Dachfläche begrünen.

 
Als Bauherr bestimmen Sie, wie Ihr neues Flachdach aussehen soll – wir von BMI haben die Lösungen. Wir kümmern uns um Ihre Anliegen und stehen Ihnen bereits bei den ersten Fragen zur Seite. Dank unserem Netzwerk an kompetenten und erfahrenen Verarbeitern finden Sie schnell einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe.

Damit Ihr Flachdach lange hält

Ein neues Dach soll lange halten. Das ist uns wichtig. Daher sind unsere Produkte auf Langlebigkeit ausgelegt. Mit den gewährten Garantien unserer Marken können Sie sicher sein, dass eine Sanierung Ihres Flachdaches um Jahrzehnte entfernt liegt.
 
Auch bei der Planung lassen wir Sie nicht alleine. Wir erklären Ihnen, was Sie bei der Wahl der Abdichtung und der Dachentwässerung beachten müssen. Mit entscheidend für den Wert Ihrer Immobilie und die Wohnqualität ist die Dämmung. Die Art der Dämmung bestimmt übrigens den Dachaufbau maßgeblich, da unterschiedliche Verfahren zu einem anderen Aufbau der einzelnen Schichten des Daches führen.

Rund um das Flachdach

Alles Wichtige über das Flachdach. 

Flachdachdämmung

Verbessern Sie mit einer neuen Dämmung die Energieeffizienz Ihres Hauses. Der Gesetzgeber hilft Ihnen bei der Finanzierung.

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Gründach

Ein Gründach ist gut für das Klima und erhöht die Lebensdauer Ihres Flachdaches.

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Wie ist ein Flachdach aufgebaut?

Es gibt, je nach Dämmverfahren, verschiedene Flachdacharten. Die gängigste Anordnung der einzelnen Schichten ist folgende:

 

  • Unterkonstruktion, die aus schweren Stahlbeton oder einer leichteren Konstruktion bestehen kann
  • Tragschicht aus Holz oder Trapezblech
  • Gefälleschicht
  • Dampfsperre
  • Dämmschicht
  • Trennschicht
  • Abdichtung
  • Auflast mit Kies

Das Warmdach

Dies entspricht dem Aufbau eines unbelüfteten Warmdaches. Unbelüftet bedeutet, dass zwischen Abdichtung und Dämmschicht kein Zwischenraum ist. Beim belüfteten Kaltdach, einer früher verbreiteten Variante, ist der Zwischenraum vorhanden. Diese Bauweise ist zwar günstig, aber bei einem Flachdach sehr schadensanfällig. Bei Neubauten ist das belüftete Flachdach inzwischen selten.
Der Flachdachaufbau eines Warmdaches

Das Umkehrdach

Eine Sonderform des unbelüfteten Daches ist das Umkehrdach. Wie der Name bereits sagt, ist die Reihenfolge der Schichten „umgekehrt“. Die Dämmschicht liegt auf der Abdichtung und die Dampfsperre fällt weg, da ihre Funktion bereits durch die Abdichtung erfüllt wird. Welche Variante für Ihr Dach sinnvoller ist, hängt vom Standort und Ihren Nutzungsabsichten ab. Lassen Sie sich daher von einem erfahrenen Dachdecker beraten.
Grafik vom Aufbau eines Umkehrdaches

Das richtige Material für Ihr Flachdach

Die Dachabdichtung aus Bitumen oder Kunststoff

Die Flachdachabdichtung muss auf die Belastungen abgestimmt sein: Zusätzliches Gewicht durch eine Begrünung oder Nutzung (Solarsysteme, Terrasse) sollten Sie bei der Planung berücksichtigen. 
 
Als Materialien stehen Ihnen Abdichtungsbahnen aus Bitumen und Kunststoffen zur Verfügung. Wir gehören bei beiden zu den Marktführern. Doch was sind eigentlich die Unterschiede?
 
Die Bitumenbahn ist die klassische Variante. In der Regel verlegt ein Dachdecker Schweißbahnen aus Bitumen in zwei Lagen. Dadurch ist gesichert, dass kein Wasser durchdringen kann. Es können auch selbstklebende Bitumenbahnen zum Einsatz kommen. Als Alternative bietet sich eine Kunststoff-Abdichtung an. 

Kunststoffbahnen werden einlagig verlegt. Dadurch wird weniger Material benötigt und Ressourcen können geschont werden. Aber der Dachdecker muss die Übergänge zwischen den einzelnen Bahnen besonders sorgfältig ausführen. Kunststoffbahnen können mechanisch fixiert oder verklebt werden. Auch eine lose Verlegung mit Hilfe einer Auflast ist möglich.
 
Lassen Sie sich von einem Dachdecker beraten, welches Produkt bei Ihrem Neubau am besten geeignet ist.

Energiesparen mit guter Dämmung

Mit einer guten Flachdachdämmung sparen Sie Energiekosten beim Heizen. Damit schonen Sie Ihren Geldbeutel und die Umwelt gleichermaßen. Aus diesem Grund schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) den Einbau einer Dämmung vor.
 
Aber der Gesetzgeber stellt nicht nur Forderungen, er unterstützt Sie auch mit Förderprogrammen und Krediten. Klären Sie noch vor Baubeginn mit einem Energieberater, welche Zuschüsse Sie erhalten können.

Mehr über die Dämmung eines Flachdaches erfahren

Die Dämmstoffe

Der gängige Dämmstoff bei Flachdächern ist geschäumter Kunststoff auf Erdölbasis. Dazu zählt expandiertes Polystyrol (EPS), das Sie als Styropor sicherlich kennen. Styropor ist ein günstiger Dämmstoff, der nicht verrottet und robust gegen Feuchtigkeit ist.
 
Polyurethan-Hartschaum (PUR) ist teurer als EPS und gilt als der beste verfügbare Dämmstoff. PUR leitet Wärme besonders schlecht – das heißt im Winter bleibt die Kälte draußen und im Sommer dringt kaum Hitze ins Innere. Zudem ist PUR beständig gegen Wettereinflüsse und Wasser und eignet sich daher für die Dämmung bei einem Umkehrdach. Eine Variante des Polyurethan-Hartschaum ist PIR, kurz für Polyisocyanurat-Hartschaum. Es kommt zum Einsatz, wenn das Dach besonders belastet wird, beispielsweise bei Dachterrassen.
 
Wir bieten Ihnen ganze Dachsysteme an. Darin sind Dämmung und Abdichtung bestens aufeinander abgestimmt. Auch die Zubehörteile, die bei der Dachentwässerung zum Einsatz kommen.
 

Die Flachdachentwässerung

Anders als beim Steildach kann Regenwasser nicht allein über die Dachschräge abfließen. Um dem entgegenzuwirken, sind auch Flachdächer nie ganz flach: Die Normen und Regeln vom Dachdecker-Handwerk (DDH) empfiehlt eine Neigung von mindestens 2%. Zusätzlich zu dieser Mindestneigung sollten Sie weitere Maßnahmen einplanen.
 
Die Flachdachentwässerung kann sowohl innen- als auch außenliegend erfolgen. Auch eine Kombination ist möglich. Bei privaten Häusern ist die Freispiegelentwässerung die standardmäßige Methode. Dabei gelangt das Wasser durch mehrere Fallleitungen in eine Grundleitung und wird dort durch ein erzeugtes Gefälle abgeleitet. Für die Umsetzung der Entwässerung bieten wir Systemzubehörteile aus Edelstahl an.
 
Lassen Sie sich von einem erfahrenen Dachdecker beraten. Er kann Ihnen helfen, die Entwässerung Ihres Daches zu planen und das richtige Material auszuwählen. MeinDach hilft Ihnen dabei, einen kompetenten Dachdecker zu finden.

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Inspiration

Starke Marken für sichere Flachdächer

BMI Icopal

Flachdachabdichtungen von BMI Icopal zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer und Anwendungssicherheit aus.

BMI Vedag

Mit über 170 Jahren Tradition hat BMI Vedag die längste Erfahrung in Deutschland bei der Herstellung von Abdichtungsbahnen aus Bitumen.

BMI Wolfin

BMI Wolfin gehört zu den führenden Marken für Dach- und Dichtungsbahnen aus Kunststoff.