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Projektbericht

Nachhaltiges Wachstum für L’Oréal

L’Oréal engagiert sich in seinem Zentrum für Haarforschung in Paris mit einem selbstbewässernden Gründach und Dachterrassen für verantwortungsvolle Unternehmensführung.
L’Oréal Haar-Forschungszentrum San Ouen

Herausforderung

Ein Ort der Innovation im Inneren und Äußeren


Lösung

Der Architekt Frederic Tomat entwarf ein helles und luftiges Gebäude, das die Wirkung von Treibhausgasen durch zahlreiche Maßnahmen auf ein Minimum reduziert. Dazu zählen ein innovatives selbstbewässerndes Gründach und eine Terrassenlösung von BMI.

Durch die Verwendung unseres modernen BMI Siplast Wateroof-Systems konnten wir eine beständige Lösung realisieren, bei der ein Wasserrückhaltebecken die Bewässerung einer prächtigen Pflanzenwelt ermöglicht. Nidaroof-Aleveolarplatinen ermöglichen die Dosierung des Wasserdurchflusses mithilfe eines stabilisierenden Substrats mit integrierter Wabenplatte, das das Regenwasser temporär zurückhält. Für die effiziente Dränage des Wasserüberschusses wurde eine separate Geoface-Schicht (Geoflow 44-1F) zwischen den hochwiderstandsfähigen Abdichtungsmembranen und den Nidaroof-Paneelen aufgebracht. Dieses einfache System ermöglicht die Bewässerung des Gründaches und erfüllt gleichzeitig die strengen Pariser Abwasservorschriften. 

Die Bepflanzung wurde als Zuchtpflanzen-Teppich von einem erfahrenen Landschaftsgärtner angelegt. Der ansprechende natürliche Pflanzenteppich wurde oberhalb der Wateroof-Anlage auf vorbegrünten wasserdichten Tanks aus Rippenstahl mit Wurzeleinwuchssperre installiert.
 

Ergebnisse

Seit der Eröffnung in 2012 ist der L’Oréal-Standort Saint-Ouen der größte Forschungshub des Unternehmens. Von dort aus wird die weltweite Entwicklungsarbeit vorangetrieben. Das Gründach bietet neben seiner ansprechenden Optik eine verlässliche und wartungsarme Lösung, die dank exzellenter thermischer Leistung und ökologischer Wasserwirtschaft einen maßgeblichen Anteil am gesamten ökologischen Profil des Gebäudes hat. Im Zusammenhang mit der Nutzung von Solarenergie hat das Gebäude eine HQE-Zertifizierung erhalten (Haute Qualité Environnementale) und sich ebenfalls – als erstes Forschungszentrum überhaupt - für die Outstanding Sustainable Building-Zertifizierung qualifiziert.