Fallstudien

Paracelsusbad Salzburg

Das Paracelsus Bad und Kurhaus ist ein visionäres Architektur-Projekt mitten im Herzen der Stadt Salzburg. An der Planung und Realisierung waren rund 100 Unternehmen beteiligt, die zu 98 Prozent aus Österreich kommen – so auch die Flachdachlösungen von BMI Villas aus Kärnten.
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Blick aus dem Kurgarten auf das Paracelsusbad Salzburg

Schwimmen über den Dächern der Mozartstadt

Das Paracelsusbad wurde als 3-dimensional begehbare Landschaft konzipiert. Im Sockel befinden sich das Kurhaus und die Garderoben des Bades. Darüber liegt die offene Panorama-Badeebene, überdeckt durch die Anlage der Gastronomie. Die gesamte Dachebene wird für die Saunaanlage mit spektakulärem Außenpool und freiem Blick über die Stadt genutzt – über den Garten von Schloß Mirabell und die Altstadt bis hin zur Festung Hohensalzburg. „In unseren Projekten sind Bezüge zur gebauten Umgebung, zum umgebenden Naturraum und zur sozialen Situation sehr wichtig“, so Architektin Tiina Parkkinen.

Die Badeebene verfügt über vier unterschiedliche Schwimmbecken: Sport-, Sprung- und Kleinkinderbecken sowie Relax-Pool. Die umlaufende Verglasung lässt den Raum leicht und offen wirken und holt die Schönheit der urbanen Umgebung tief in den Raum hinein. Die Schwimmhalle wirkt, als wäre das Gebäude im dritten Obergeschoß durchschnitten und würde sich als Freiraum fortsetzen.

Modernste Technik und Nachhaltigkeit

Viele der Konstruktionen sind überaus anspruchsvoll und wurden mit den modernsten Mitteln der Technik realisiert, z. B. die Schwimmbecken im 3. und im 5. Obergeschoß oder die Stahlkonstruktion der Saunaebene. Große Herausforderungen gab es auch bei der Gebäudetechnik, denn die Planer waren mit durchaus beengten Platzverhältnissen konfrontiert und mussten gewisse Auflagen aufgrund des historischen Kontexts des Bauplatzes berücksichtigen.

Um all diesen hohen Ansprüchen Ausdruck zu verleihen, wurde das Projekt von Anfang an als hocheffizientes Gebäude geplant. Als erstes Hallenbad in Österreich wurde es einer umfassenden Nachhaltigkeitsanalyse unterzogen. Damit konnte auch das Ziel, die höchste Zertifizierung „Klimaaktiv GOLD“, erreicht werden. 

Dieser klimaaktive Gebäudestandard des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) steht für Energieeffizienz, ökologische Qualität, Komfort und hohe Qualitätssicherung in der Ausführung. Realisierte Objekte in Gold sind – ganz im Sinne der Smart-City-Strategie der Stadt Salzburg – Vorreiter im Bereich Klimaschutz und umfassender Energiewende.
Die tolle Aussicht aus dem Infinity-Pool mit Weitblick über Salzburg

Diese nachhaltigen Qualitäts-Standards mussten natürlich auch bei den Flachdächern erfüllt werden. So durften etwa für die bituminösen Voranstriche nur Produkte ohne Lösungsmittel verwendet werden. Daher wurde als Haftvermittler „Emulbit“ von BMI Villas eingesetzt. Diese Bitumenemulsion ist qualitativ absolut gleichwertig zu Voranstrichen mit Lösungsmitteln, der einzige Unterschied ist die etwas längere Trocknungszeit. Auch die diversen BMI Bitumenbahnen, die beim Paracelsusbad verlegt wurden, entsprechen den geforderten Umwelt-Standards.

Facts

Auftraggeber | Bauherr: Stadt Salzburg
Architekt: Architekten Berger + Parkkinen Ziviltechniker GmbH, Wien
Dachtechnik: Dachdeckerei & Spenglerei Karl Mayr GmbH & Co, Saalfelden

Standort: 5020 Salzburg, Auerspergstraße 2
Baujahr | Fertigstellung: 2017 - Oktober 2019
Eingedeckte Fläche: 8.000 m²
Verwendete Produkte | Systeme: Emulbit, Elastovill E-KV-5, Elastovill E-KV-5 S, Elastovill ALGV-45 E, Villaverde E-KV-5 wf, Elastovill E-KV-4, Elastovill E-KV-4 S

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